Historisches und Gesetzliches

Die Burgergemeinden existieren in ihrer jetzigen Form als öffentlich-rechtliche Körperschaften  seit zirka Mitte des 19. Jahrhunderts, als die bisher durch sie ausgeübten Funktionen (Armenwesen, Vormund-schaftswesen, Schulwesen, Löschwesen, Bau- und Strassenwesen) an die neu entstandenen Einwohner-gemeinden übergingen. 
Diese benötigten für die Ausübung dieser Aufgaben finanzielle Mittel. Mit dem Ausscheidungsvertrag von 1867 wurde in Langenthal die güterrechtliche Auseinandersetzung zwischen Einwohner- und Burger-gemeinde geregelt.

Seit dieser Zeit gibt es immer wieder politische Vorstösse, die Burgergemeinden aufzuheben. Diese Bemühungen konnten sich jedoch nicht durchsetzen.

Im Gegenteil: Im Moment ist das Interesse an der Burgergemeinde Langenthal so gross, dass regel-mässig Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt Langenthal Gesuche für eine Einburgerung stellen. Seit Herbst 2011 erfolgen an den Burgergemeindeversammlungen regelmässig Einburgerungen von Familien und Einzelpersonen.

 

 

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