Wald

Für die Bewirtschaftung des Waldes sorgt ein eigener Forstbetrieb. Das ausgebildete Personal ist für die Waldarbeiten von der Pflanzung über den Unterhalt der Infrastruktur bis zur Holzernte besorgt. Holzschlag- und Unterhaltsarbeiten für Kunden und der eigene Brennholzhandel runden die Aufgaben des Forstbetriebes ab. Zum Team gehören ein Vorarbeiter, ein Forstwart, ein Lernender und ein Betriebsleiter im Teilzeitpensum.

Für besondere Arbeiten und für den Einsatz von Spezialmaschinen werden Forstunternehmungen eingesetzt. Das gewonnene Rundholz wird an Schweizer Holzindustriebetriebe verkauft. Einen Teil des Energieholzes verwertet die Burgergemeinde Langenthal für den Eigenbedarf zu Hackschnitzeln und Brennholz. Der Langenthaler Burgerwald wird seit Generationen naturnah bewirtschaftet, d.h. die Waldverjüngung erfolgt grösstenteils durch natürliche Selbstverjüngung und auf flächige Abräumungen wird verzichtet. Bepflanzte Kahlflächen stammen aus Naturereignissen wie Stürmen, Borkenkäferbefall und Schneedruck.

Die Burgergemeinde Langenthal legt als Waldbesitzerin Wert auf ein intaktes Naherholungsgebiet. Gefährliche Bäume an Wegen werden entfernt, Wegränder werden gemäht und nach Stürmen werden unpassierbare Wege wieder geöffnet. Selbstverständlich geht die Holzernte nicht spurlos am Waldbild vorbei, jedenfalls nicht unmittelbar nach dem Holzschlag. Die Räumung von Ästen gehört ausdrücklich nicht zur Pflege des Naherholungsgebietes.  Erholungssuchende sollten die Waldbilder der Schweizer Waldwirtschaft nicht mit einem Stadtpark, sondern mit der Kahlschlagwirtschaft anderer Länder  vergleichen, aus deren Holz auch der grösste Teil der Holz- und Papierwaren hergestellt wird.

Wenn Sie die naturnahe Bewirtschaftung der Wälder mögen, achten Sie doch beim nächsten Kauf auf die Holzherkunft Schweiz.

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